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mit Draht in den Raum gezeichnet
Mythen: "die Muse geht um"
Die 9 Musen (gr. 700 v. Chr., aus: Theogonie von Dichter Heriod),
allesamt Töchter von Zeus und Mnemosyne versammeln sich zum "Musenreigen", in deren Kreismitte sich jeder hinein begeben kann um deren Zuwendung zu erfahren. Die Zuwendung der Musen steht für kreatives Gelingen.
Zeus gab den Musen folgende Anordnung:
"Trost dem Leide zu sein
und Linderung aller Betrübnis".
In den Musen steigt die Kraft hinab in das Erdenleben und entfesselt seine Flügel aus mühseliger Befangenheit.
"O selig, wen immer die Musen lieben." Homer - Hymnen an die Musen
Es geht um die seelenvolle und sinnige (manchmal ja auch un-sinnige) Bewegung der geistigen Kraft.
Das zeichnerische System umgrenzender Linien wird überführt in ein körperhaft plastisches Konstrukt. Lineare Verschlingungen in den Raum hinein entfesseln. Die Drahtgebilde im Raum verändern sich mit jedem Schritt. (Eigenbewegung)
Melpomene: die Singende, Muse der Tragödie
Bringt neue Kraft in den menschlichen Geist.
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Zeitgeist
2 Königskinder
Handymanie
Zwei “Menschen” sitzen gemeinsam an einem imaginären Bistrotisch, doch sie können zusammen nicht kommen ...
Scheinbar einander zugewandt entpuppt sich die Begegnung als Abwandlung.
Wer spricht mit wem? Wie findet Kommunikation statt?…
Handy als Kontaktsperre… Sprachlosigkeit im Zeitalter der Kommunikation
Wenn man an zwei Seilen zieht, bewegen sich die Königskinder scheinbar aufeinander zu, kommen aber über einen bestimmten Punkt nicht hinaus. (linear, eindimensional)
"Es waren zwei Königskinder,
die hatten einander so lieb,
sie konnten zusammen nicht kommen,
|: … :|"
Aus einem alten deutschen Volkslied, basierend auf der altgriechischen Mythologie -
Ovid: Heroiden (Hero und Leander)
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Geben und Nehmen - Sterntaler
"Es war einmal ein "Kind" das hatte nichts mehr, außer die Kleider am Leib
und ein Stückchen
Brot, welches ein mitleideiges Herz ihm gegeben hatte...weil es so verlassen
war ging es hinaus in die Welt...es gab alles hin...und wie es so stand
und nichts mehr hatte, fielen lauter Sterne vom Himmel und wurden zu
blanken Talern...da sammelte es die Taler ein und war reich bis ans Lebensende..." In
Sterntaler sind geben und nehmen vereint!!! (zwei Seiten einer Medaille.)
Je mehr du gibst, umso mehr bekommst du. Eine Handlung zieht immer eine
Wirkung nach sich. indisch, Swami Krishnananda
Wenn du dein Herz nicht hart werden lässt, wenn du deinen Mitmenschen kleine
Freundlichkeiten erweist, werden sie dir freundliche Gedanken schenken.
Daß Menschen dir wohlgesinnt sind, ist (mehr wert als) Reichtum. indianisch,
Henry Old Coyote |

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Zwei Skulpturen aus Polyesterharz
Der Engel Beziehungsweise und sein Freund
(von links nach rechts) ca. 1,85 m hoch
Beide entstanden für den Skulpturengarten Sinneswald in Leichlingen einmal
zum Thema: Krieg und Frieden, die zweite Figur zum Thema Freundschaft.
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Webtisch:
Jeder Besucher webt einen Faden in der Farbe seiner Wahl und webt etwas von
ihm Mitgebrachtes hinein. So entsteht ein "Freundschaftsteppich".
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Frieden in die Welt tragen
(Sinneswald in Leichlingen) 1000-er Wasserstrahlrohr in drei Segmente zerlegt, (amerikanisches
Friedenszeichen). Das Wort "frieden", klein geschrieben, ist als Tätigkeitswort
aus den Bögen herausgebrannt. In diesen "Schalen" werden weiße
Kiesel mit einem, von der Künstlerin entworfenen "Friedenszeichen" beschriftet,
angeboten und jeder Besucher wird angeregt, "den Frieden in die Welt zu
tragen". Was jede(r) Einzelne mit dem Stein macht liegt in ihrer / seiner
Verantwortung. Wenn alle Steine mitgenommen sind bleibt "frieden" übrig.
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Lachen: "dumme Sau"
Durch die kopfgroße Öffnung in einem mit einer "Sau" bemalten Tuch schaut der Besucher in einen Spiegel und sieht sich selbst verwandelt. Schlüpft in eine andere Rolle und kann "hoffentlich" über sich selbst lachen. |

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Spinnen: "steh-auf-Frau"
Beton, Eisengewicht, Polyesterharz,
Lackfäden. Immer wieder aufstehen, das Gleichgewicht finden. Ohne "zu
spinnen" ist das kaum zu schaffen. Nietzsche formulierte es in etwa folgender
maßen: "Wir müssen noch Chaos in uns haben um einen tanzenden
Stern gebären zu können." Die Spinne wird seit alters her mit
dem Weben des Schicksals, als Beherrscherin des Schicksals in Zusammenhang
gebracht - an geschubst werden, umfallen, wieder aufstehen, eigene Schritte
tun und so fort... Bunte Lebensfäden (eingewoben sein in dieses bunte
Leben} umspinnen die Polyesterfigur, die gerne an geschubst werden
darf. |